counter-strike: global offensive

Counter-Strike: Global Offensive steigt bald auf Source 2 um

Der Multiplayer-Shooter Counter-Strike: Global Offensive bekommt im Sommer eine technische Frischzellenkur verpasst.
Lange Zeit setzte der US-amerikanische Entwickler Valve auf seine Source Engine, die 2004 mit Half-Life 2 ihre Grafikmuskeln spielen ließ. Doch wie das halt so ist, kommen 3D-Engines irgendwann in die Jahre und dann müssen neue Technologien her. 2015 kündigte Valve die Source 2 Engine an, auf die das Studio seinen MOBA-Hit Dota 2 mittlerweile umgestellt hat. Nun hat das Team den Engine-Wechsel für seinen Multiplayer-Shooter Counter-Strike: Global Offensive angekündigt.

In Kürze wird das Actionspiel offiziell in China erscheinen und dort seine eigenen Wettkämpfe haben. Im Zuge der Ankündigung gab Valve bekannt, dass Counter-Strike: Global Offensive im Sommer auf die Source 2 Engine umgestellt wird. Was das konkret bedeutet, ist derzeit noch unklar. Im Fall von Dota 2 hielten sich die optischen Verbesserungen vergleichsweise in Grenzen. Die neue technische Grundlage könnte im Fall des Shooters jedoch Auswirkungen auf das Gameplay haben. Die erste Source Engine nutzt für die Physikberechnung Havok, bei ihrer Nachfolgerin kommt Rubikon zum Einsatz. Das könnte Folgen für die Kugel- oder Granatenphysik haben. Ob das den Spielern von Counter-Strike: Global Offensive, das nun mal einen sehr stark ausgeprägten E-Sport-Charakter hat, gefallen wird, ist fraglich.

Doch nicht nur der Engine-Wechsel wird eine spannende Neuerung sein. Valve hat ebenfalls eine neue Operation angekündigt. Hierbei handelt es sich um besondere Events, bei denen ihr nicht nur gegen menschliche Gegner antreten, sondern auch im Koop gegen die KI kämpfen könnt – und das auf neuen Karten. Es wird also bald endlich mal wieder frisches Futter für die Fans von Counter-Strike: Global Offensive geben. Ein genaues Release-Datum ist aber noch nicht bekannt.

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