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Ex-Blizzard-Chef gründet Spielestudio Bonfire

Rob Pardo, ehemaliger Chef von Blizzard, meldet sich zurück und erklärte, ein neues Spielestudio namens Bonfire gegründet zu haben.

Dort will man Spiele entwickeln, welche die soziale Interaktion zwischen den Spielern in den Vordergrund rücken. Das hört sich doch stark nach MMOs an.

Rob Pardo hat Blizzard 2014 verlassen und es sich erstmal eine Weile gut gehen lassen. Nun möchte er wieder zurück ins Geschäft und könnte einige Geldgeber finden, die ihn dabei unterstützen, seine neue Vision eines Onlinegames umzusetzen. Mit bei diesen Unterstützern dabei ist Riot Games, Entwickler des beliebten MOBAs League of Legends.

Pardo ist aber nicht alleine. Er hat sich schon ein Team aus hochkarätigen Kollegen zusammengestellt. Zu diesen gehören der ehemalige Head of Cinematics von Blizzard Nick Carpenter, der ehemalige CEO von Nexon America Min Kim, der ehemalige Game Director von Diablo 3 Josh Mosqueira sowie Ex-Blizzard Veteran und der ehemalige Director des Battle.Nets Matthew Versluys. Rob Pardo erklärt, dass er eine Kombination aus Indie Studio und großem Entwickler erschaffen möchte. Man will unabhängig arbeiten und selbst riskante Ideen umsetzen, ohne dabei aber durch ein kleines Budget in der Umsetzung dieser Ideen eingeschränkt zu werden.

Derzeit arbeitet man schon an den Plänen eines ersten Spiels, über das man aber aktuell noch nichts verraten möchte. Allerdings scheint Riot Games die Idee so gut zu gefallen, dass man Bonfire sofort finanziell unterstützt hat.

Interessanterweise verließ auch der Story-Chef von World of Warcraft, Chris Metzen, Blizzard. Er will sich aber komplett aus der Branche zurückziehen und hat keine Pläne, zu Bonfire dazu zu stoßen. Vielleicht ändert er ja noch seine Meinung, dann hätte Rob Pardo einen weiteren ehemaligen Blizzard Angestellten bei sich und Bonfire würde sich zu einer Art Blizzard 2.0 entwickeln…

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