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For Honor – Fraktionskrieg enttäuscht die Spieler

In For Honor gibt es den sogenannten Fraktionskrieg als eine Art Metagame im Multiplayer-Modus. Die Spieler sind davon allerdings wenig begeistert.

 

In dem Actionspiel For Honor vom französischen Publisher Ubisoft kämpfen Ritter, Wikinger und Samurai gegeneinander. In den Gefechten können zwar Charaktere aller drei Fraktionen Seite an Seite in einem Team kämpfen, in dem Metagame namens Fraktionskrieg agieren sie aber gegeneinander. Als Spieler verdient ihr euch für die Teilnahme an den Multiplayer-Matches Ressourcen, die ihr danach auf der „Risiko“-ähnlichen Weltkarte einsetzt, um die Fronten eurer Partei zu stärken und so entweder die eigenen Gebiete zu verteidigen oder die Zonen der Feinde zu erobern. Alle paar Stunden werden die Machtverhältnisse aktualisiert.

So spannend dieses Konzept auch in der Theorie klingt, so uninteressant ist es in For Honor umgesetzt. Die Auswirkungen des Fraktionskriegs sind kaum spürbar. Das ist vor allem dann schade, wenn die Spieler es schaffen, auf der Karte zu einem feindlichen Hauptquartier vorzustoßen. Die Fans von For Honor hatten sich gefragt, was wohl in so einem Fall passieren würde. Vielleicht würde es für die Angreifer eine besondere Belohnung geben oder der Kampf in einer besonderen Schlacht münden? Doch keins von beidem ist der Fall, wie sich nun herausgestellt hat.

Die Samurai hatten es geschafft, bis zur Hauptfestung der Ritter vorzudringen, woraufhin leider gar nichts passiert ist. Der Fraktionskrieg ging ohne jegliche Auswirkung ganz normal weiter. Das ist schon sehr enttäuschend und so verpasst Ubisoft die Chance, For Honor mit dem Metagame nochmal mehr Tiefe zu verleihen.

Das ändert natürlich nichts daran, dass die Gefechte gegen andere Spieler großen Spaß machen. Ein spannenderer Fraktionskrieg mit deutlich spürbareren Auswirkungen hätte der Langzeitmotivation aber sicherlich gut getan. Doch vielleicht liefern die Entwickler hier in Zukunft ja noch was nach. For Honor soll schließlich mit kostenlosen Updates immer weiter ausgebaut werden.

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