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For Honor: PC-Spielerzahlen um mehr als die Hälfte gesunken

Entwickelt sich For Honor zum nächsten Evolve? Zumindest im Fall der PC-Version haben scheinbar viele Leute sehr schnell das Interesse an dem Spiel verloren.
Es ist noch nicht mal einen Monat her, dass Ubisoft sein Multiplayer-Actionspiel For Honor veröffentlicht hat, in dem Ritter gegen Samurai gegen Wikinger kämpfen. Der Titel war durchaus heiß erwartet, doch nun gibt es ein erstes Anzeichen dafür, dass er sich vielleicht nicht zu einem Dauerbrenner entwickelt.

Die Webseite githyp zeichnet die Zahlen aktiver Spiele für diverse Titel auf, vergleichbar mit Steamcharts.com. Nun hat sie die Zahlen für die PC-Version von For Honor veröffentlicht. Demzufolge habe das Interesse an dem frischen Spielkonzept schnell nachgelassen. Zum Release sollen pro Stunde fast 40.000 Nutzer im Durchschnitt auf den virtuellen Schlachtfeldern gekämpft haben. Schon nach einer Woche sei dieser Wert um fast die Hälfte gesunken. Seit dem 27. Februar seien durchschnittlich sogar nicht mal mehr 20.000 Spieler in der Stunde aktiv.

So toll sich die Kämpfe mit Schwert, Schild, Axt und Co auch spielen, For Honor hat einige Probleme, die für ein Absinken der Spielerzahlen verantwortlich gemacht werden könnten. Da wären zum einen die technischen Schwierigkeiten, die durch das Peer-to-Peer-System hervorgerufen werden. Viele Spieler beschwerten sich in den vergangenen Wochen über schlechte Verbindungen und lange Wartezeiten bei der Suche nach Mit- und Gegenspielern. Des Weiteren hat der Multiplayer leider zu wenig Abwechslung hinsichtlich der Spielmodi zu bieten. Abseits von „Herrschaft“, in dem zwei Teams um Flaggenpunkte kämpfen, gibt es nur „Deatchmatch“-Varianten. Auch wenn das Kampfsystem durch die unterschiedlichen Charaktere genug Tiefgang bietet, ist das schlicht zu wenig, um langfristig bei der Stange zu halten. Mehr Einfallsreichtum diesbezüglich hätte For Honor gut getan.

Bei den genannten Zahlen handelt es sich nicht um offizielle Angaben seitens Ubisoft. Daher sollten wir For Honor an dieser Stelle nicht schon einen schnellen Tod vorhersagen, zumal es das Spiel ja auch noch für die PS4 und die Xbox One gibt und dort mit Sicherheit mehr Leute die Klingen miteinander kreuzen. Dennoch wären die Entwickler gut beraten, alsbald neue Spielmodi zu liefern. Das Schöne daran: Die neuen Inhalte werden allesamt kostenlos sein. Nun muss Ubisoft nur noch das erste Content-Update ankündigen.

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