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For Honor – Zusätzliche Maps und Modi nach Release kostenlos

Ubisoft hat bekannt gegeben, dass DLCs, die For Honor um weitere Karten und Spielmodi ergänzen, allesamt kostenlos sein werden.

Das Spielejahr 2016 ist im Grunde genommen vorbei, 2017 kann kommen. Einer der ersten Blockbuster des kommenden Jahres ist das Actionspiel For Honor. Es erscheint am 14. Februar für PC, PS4 und Xbox One und lässt euch passend zum Valentinstag mit Rittern, Wikingern und Samurai brutale Nahkampfduelle ausfechten. Was sollte man auch sonst an diesem Tag machen?

For Honor wird zwar eine Einzelspielerkampagne bieten (für die ihr trotzdem stets online sein müsst), im Mittelpunkt steht jedoch der Mehrspielermodus. Der soll nach Release, wie das heutzutage üblich ist, mit zusätzlichen Maps und Spielmodi erweitert werden, um die Spieler bei der Stange zu halten. Wer befürchtet hat, er müsse sich immer wieder DLCs oder einen Season Pass kaufen, um all diese Dinge zu erhalten, den können wir beruhigen. In einem Interview mit den Kollegen von Eurogamer hat Game Director Damien Kieken bekannt gegeben, dass sämtliche Karten- und Modi-Erweiterungen gratis sein werden.

„Wir wollen die Community nicht spalten“, so Kieken. „Also wird alles, was mit dem Matchmaking zu tun hat, neue Karten und neue Modi, den Spielern kostenlos zur Verfügung gestellt.“ Kieken spricht zudem noch von anderweitigen Gratisinhalten, geht aber nicht näher darauf ein. Die Frage ist nun: Was ist mit zusätzlichen Charakterklassen?

For Honor bietet vom Start weg neun unterschiedliche Helden, jeweils drei pro Fraktion. Es ist alles andere als unvorstellbar, dass diese Riege nach Release erweitert wird. Möglicherweise werdet ihr für zusätzliche Krieger zur Kasse gebeten. Oder Ubisoft verfolgt hier ein ähnliches Modell wie beim Multiplayer-Shooter Rainbow Six: Siege. Dort lassen sich neue Recken (genannt Operators) mit erspielter In-Game-Währung freispielen. Das kann aber schon mal eine ganze Weile dauern. Wer ungeduldig ist, kauft sich die Charaktere für echtes Geld oder hat sowieso schon zum Season Pass gegriffen, der dem Käufer direkten Zugriff auf alle Operators verschafft.

Bei For Honor würde dieses System sich wunderbar anbieten. Wie sich in der Closed Alpha bereits gezeigt hat, gibt es auch in diesem Titel eine Spielwährung, die ihr für die Teilnahme an Multiplayer-Partien erhaltet. Damit kauft ihr euch neue Ausrüstung oder rein kosmetische Items für die einzelnen Klassen. Mikrotransaktionen wird es also mit großer Wahrscheinlichkeit geben. Warum sollte Ubisoft den ungeduldigen Spielern also nicht auch die Option geben, neue Helden mit Geld freizuschalten?

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