call of duty: infinite warfare

Infos zum Multiplayer von Call of Duty: Infinite Warfare

Am Wochenende fand in Inglewood, Kalifornien die Call of Duty XP statt: ein großes Event zur erfolgreichen Ego-Shooter-Reihe, auf dem jede Menge Infos zum Multiplayer-Part des neuen Teils Call of Duty: Infinite Warfare bekannt gegeben wurden. Der orientiert sich im Großen und Ganzen sehr an dem, was auch schon Black Ops 3 gemacht hat. So bewegt ihr euch wieder per weiten Sprüngen und Wallruns durch die Levels und die Spezialisten aus dem Vorgänger werden durch die sogenannten Rigs ersetzt. Das sind sechs unterschiedliche Charaktere beziehungsweise Klassen, die jeweils eigene Fähigkeiten und Spezialwaffen haben.

In den Gefechten könnt ihr jederzeit einen anderen Rig auswählen. Außerdem entscheidet ihr immer noch selbst, welche Primärwaffe ihr beispielsweise ausrüstet. Ihr seid also nicht so sehr auf die Eigenheiten der Charaktere beschränkt, wie es beispielsweise in Overwatch der Fall ist. Zu den Rigs zählt unter anderem der Warfighter, der zum Beispiel sein Gewehr in einen Plasmacutter verwandeln kann, wie ihr ihn aus Dead Space kennt. Mit dem Phantom hingegen könnt ihr euch fast unsichtbar machen oder die Positionen eurer Feinde aufdecken.

In Sachen Spielmodi wird Call of Duty: Infinite Warfare viel Altgewohntes bieten, aber es sind auch neue Varianten mit dabei. Bei „Defender“ geht es zum Beispiel darum, eine Energiesphäre aufzuheben und so lange wie möglich im Besitz des eigenen Teams zu haben. Die Sphäre kann natürlich an Teamkameraden weitergereicht werden. Das klingt vielleicht nicht sonderlich revolutionär, aber nach einem durchaus spaßigen, kurzweiligen Modus. Außerdem wird es natürlich viele neue Waffen, Gadgets, Traits und Payloads (also aktive und passive Fähigkeiten) geben. In Infinite Warfare wird sogar ein Crafting-System für Schießeisen mit von der Partie sein. Ihr könnt Waffen upgraden, aber auch komplett selbst bauen. Die hergestellten Knarren verfügen über eigene zusätzliche Perks und sind wie in Rollenspielen in verschiedene Qualitätsstufen wie „Legendary“ und „Epic“ eingeteilt.

Ab dem 14. Oktober können sich PS4-Besitzer selbst einen ersten Eindruck von den neuen Features verschaffen. An jenem Tag beginnt die Open Beta von Call of Duty: Infinite Warfare auf der Sony-Konsole. Wann die Xbox-One-Fans in den Genuss der Testphase kommen, ist noch nicht bekannt. PC-Spieler gehen leider leer aus und müssen sich bis zum Release am 4. November gedulden.

Activision und der Entwickler Infinity Ward haben obendrein auch Infos zum Multiplayer-Modus der Remastered-Version von Call of Duty 4: Modern Warfare verraten. Der wird alle 16 Karten des originalen Hauptspiels beinhalten. Allerdings gibt es zum Start nur die zehn Maps, von denen vor der Call of Duty XP die Rede war. Die restlichen sechs werden per kostenlosem DLC bis Dezember nachgeliefert. Was mit den vier Schlachtfeldern ist, die damals per kostenpflichtigem Map-Pack erschienen sind, ist nicht bekannt. Call of Duty: Modern Warfare Remastered erhalten alle Spieler, die sich Infinite Warfare vorbestellen. Ob der Titel später auch noch einzeln erhältlich sein wird, ist nicht offiziell von Activision bestätigt.

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