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Ready or Not – Die Hardcore-Alternative zu Rainbow Six: Siege?

Der Entwickler VOID Interactive hat sein Erstlingswerk Ready or Not angekündigt: einen Koop-SWAT-Shooter für bis zu acht Spieler.
Rainbow Six: Siege ist einer der aktuell beliebtesten Multiplayer-Shooter. Mit Ready or Not könnte uns eine interessante Alternative erwarten, die noch mehr Wert auf Realismus setzen und auch PvE-Missionen bieten soll. Das Ganze ist das erste Spiel des dementsprechend noch jungen Entwicklerstudios VOID Interactive.

In Ready or Not geht es darum, als achtköpfiges SWAT-Team Missionen zu meistern. Ihr kämpft gegen Verbrecher beziehungsweise Terroristen und dürftet mit den für das Thema üblichen Situationen wie Geiselnahmen und Bombenanschlägen konfrontiert werden. Dabei spielt Taktik eine sehr große Rolle – genauso wie in Rainbow Six: Siege. Dazu gehört eine Planungsphase vor jeder Mission, in der ihr gemeinsam euer Vorgehen besprecht und anhand einer Karte festlegt, welcher Spieler wo langgehen soll.

Im Gegensatz zum großen Konkurrenten von Ubisoft soll Ready or Not aber noch viel komplexer sein. Beispielsweise sollt ihr eure Bewegungsgeschwindigkeit dynamisch anpassen können. Das Gleiche gilt für die Körperhaltung (aufrecht oder geduckt gehen, über den Boden robben etc.) und das Verstecken hinter Deckungen. Hinzu kommen mehr als 30 unterschiedliche Items, die für taktische Tiefe sorgen: von kleinen, ferngesteuerten Kameras über Blendgranaten bis hin zu den verschiedenen Waffen. Für Langzeitmotivation sollen zahlreiche Möglichkeiten, euren Charakter zu individualisieren, sorgen.

Neben dem Koop-Modus verspricht VOID Interactive auch eine PvP-Variante für Ready or Not, in der ihr es mit anderen Spielern aufnehmt. Außerdem soll es auch einen Einzelspielermodus geben, in dem ihr mit KI-Kameraden loszieht, die ihr per Befehlsmenü dirigiert – eben wie in den alten „Rainbow Six“- oder „Ghost Recon“-Teilen. Wann das Spiel, das auf der Unreal Engine 4 basiert, erscheinen soll, ist noch nicht bekannt. Da wir es hier mit einem jungen Team zu tun haben, das bislang unabhängig zu arbeiten scheint, könnte Ready or Not ein Kandidat für das Early-Access-Modell sein. Wir sind gespannt darauf, mehr zu erfahren.

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