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Wollen die Divinity Original Sin Macher die Ultima-Lizenz?

Das am 30. Juni veröffentlichte Rollenspiel Divinity Original Sin ist ein großer Erfolg, doch das Entwicklerstudio Larian Studios verfolgt nun eine große Marke.

Divinity Original Sin entwickelte sich zum am schnellsten verkauften Spiel des Unternehmens. Inklusive der Backer auf Kickstarter und der Early Access-Käufer wurde das Spiel in nur einer Woche über 160.000 Mal verkauft. Dies zeigt nicht nur, dass die Entwickler ein Händchen für gute Spiele haben, sondern auch, dass klassische Rollenspiele hoch in der Gunst der Spieler stehen. Denn Divinity Original Sin wird aus der isometrischen Perspektive gespielt, bietet eine Abenteuergruppe und taktische Rundenkämpfe.

In einem Interview mit Eurogamer zeigt sich Larian Studios Gründer Sven Vinke begeistert über den Erfolg und verrät auch etwas über die Zukunft des Spiels und des Unternehmens. Während man sich nun erst einmal Patches widmet, soll es in absehbarer Zeit auch eine kostenlose Erweiterung geben. Außerdem würde man sich schon überlegen, was man als nächstes für ein Spiel einwickeln will. Hier hätte man eine bekannte, große Marke im Auge.

„Es gibt da eine bestimmte Lizenz, die wir gerne haben wollten, doch die Besitzer haben uns noch nicht geantwortet“, meint Vincke. „Vielleicht antworten sie uns jetzt! Ich kann es nicht verraten, welche Lizenz es ist, da dies sicher unsere Chancen zerstören würde, sie zu bekommen. Wir haben vor einigen Monaten nachgefragt und wir werden es jetzt wieder tun. Vielleicht sind sie interessiert. Es handelt sich natürlich um ein RPG. Wenn sie uns wieder nicht antworten, dann werde ich mich an die Presse wenden in der Hoffnung, dass dann etwas passiert. Oder ich starte einen Kickstarter, um den Leuten zu zeigen, dass dies das Spiel ist, dass wir gerne machen würden, aber wir die Lizenz dafür nicht haben. Vielleicht können wir sie dann so bekommen.“

Diese Aussage löste einige Spekulationen unter den Spielefans aus. Welche RPG-Lizenz könnten die Larian Studios haben wollen? Einige vermuten, dass es sich um Baldur’s Gate handelt. Andere vermuten die Ultima-Marke.

Ultima wäre sogar recht wahrscheinlich, da Sven Vincke großer Ultima Fan ist und die Divinity-Spieleserie von Ultima 7 inspiriert wurde. Divinity Original Sin ist auch sehr ähnlich wie Ultima 7 und das zugrunde liegende Toolset könnte es ermöglichen, einen Ultima-Nachfolger zu erstellen.

Außerdem könnte eine Kooperation zwischen den Larian Studios und Electronic Arts dem großen Spielepublisher ermöglichen, in den Markt der klassischen (Retro)-RPGs einzusteigen. Denn mit Divinity Original Sin hat das Studio bewiesen, dass sie das Zeug dazu haben, dieses Genre zu bedienen und mit einem relativ geringen Budget ein hervorragendes Endprodukt abzuliefern. Die Ultima Marke liegt seit langem Brach. Als Mobile Game hatte es in Form von Ultima Forever keinen Erfolg, wieso es nicht also als klassiches RPG versuchen? Die Nachfrage wäre sicherlich da und zusammen mit den Larian Studios und einem relativ geringen Budget würde EA auch kein allzu großes Risiko eingehen. Denn die Ultima-Fans warten schon lange auf einen echten Nachfolger.

Wir sind gespannt, welche Marke die Larian Studios letzten Endes haben wollten und wann wir mehr dazu erfahren.

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